Craniosacrale Osteopathie & Trauma

Rhythmus – Element des Lebens

Die treibende Kraft des cranialen Systems ist das menschliche Gehirn mit seinen Flüssigkeitssystemen.
Der craniale Rhythmus kommt aus der Bewegung des Hirnwassers, welche wie Ebbe und Flut innerhalb der Hirnhäute fluktuiert. Diese Bewegung überträgt sich gleich einer Welle auf das craniale System, d.h. auf die Hirnhäute, Faszien, die einzelnen Schädelknochen, die Wirbelsäule und das Kreuzbein. Sie dehnt sich über den ganzen Körper bis in feinste Strukturen, bis in die Hirnbereiche aus.
Bewegung zwischen Polaritäten sind Elemente des biologischen Rhythmus (wie z.B. Diastole/Systole – Pause – Kontraktion/Dilatation – Pause)

Rhythmische Bewegung ist Ausdruck von Leben

Beweglichkeit auf jeder Ebene bis in die feinsten Bereiche ist Gesundheit.
Mit Sensibilität, Wissen der Anatomie und Physiologie des Körpers und viel Erfahrung ist diese Bewegung am ganzen Körper fühlbar.
Durch emotionalen und mentalen Stress steht der ganze Organismus unter Spannung. Es bleibt eine Verhärtung des verbindenden Gewebes und damit eine Bewegungsblockierung innerhalb des cranialen Systems zurück. Körperliches und seelisches Wohlbefinden sind beeinträchtigt.

Eine Behandlung schafft Ausgleich bei:

  • Problemen an der Wirbelsäule, Brustkorb, Hüften, Beinen
  • Beschwerden an Organen
  • Kopfschmerzen – Migräne
  • Kiefergelenksproblemen
  • Tinnitus
  • Lernstörungen
  • Stresssymptome verschiedenster Art
  • Hormonelle Störungen
  • Traumata

Sie unterstützt

  • das Immunsystem
  • Entgiftungsprozesse
  • in Lebenskrisen
  • die Selbstwahrnehmung nämlich ein Gefühl für sich selbst zu bekommen
und ist geeignet für Menschen aller Altersstufen.

Craniosacrale Osteopathie und das Nervensystem

Der Körper vergisst nichts.
Erinnerungen, Erlebnisse und Verhaltensweisen sind in jeder Zelle des Körpers gespeichert.
Beschwerden haben ihre Hintergründe. Bleiben sie auf Dauer, werden sie chronisch:
Die Seele und die Psyche leiden.

Sehr wenig werden in einer craniosacrale Sitzung (CSO-Sitzung) emotionale Themen direkt mit einbezogen.

Ich arbeite hier weiter, wo andere aufhören.
Wie oben erwähnt merkt sich der Körper jede Erfahrung und speichert sie irgendwo ab. So auch im gesamten Nervensystem. Verhaltensweisen werden entwickelt, Körpersymptome treten auf. Diese Verhaltensweisen werden wieder Grundlage für weitere Verhaltensweisen, da sie sich fortwährend den Gegebenheiten der Umwelt anpassen müssen.

Beispiel:
Ein Rundrücken kann z.B. einfach eine Unachtsamkeit bezgl. der  Erziehung haben. Er kann auch emotionale Hintergründe (gebückte/gekrümmte Haltung) haben, wird aber mit seinen Auswirkungen in den vorgerückten Jahren diverse Probleme am Körper machen. Am Knochenapparat u. den Organen.

Craniosacrale Osteopathie und andere Methoden

In meiner Methode kann bewusst mit einer bestimmten Thematik gearbeitet werden.
Der Körper fällt dann in seiner Struktur nicht mehr in den alten Zustand zurück, was nicht heißt, dass alles Störende „weggeheilt“ ist. Die Bewusstheit für den Körper und die Psyche ist auch hier ein zur Gesundung wichtiger Aspekt.

Ein wunderbarer Ansatz für mich ist es, die Craniosacrale Osteopathie als Grundlage zu nehmen.
Zusätzlich kann ich individuell verschiedene andere Methoden einsetzen

  • FuRe©-Atemmassagen
  • Feldenkrais und/oder
  • physiotherapeutische Therapieansätze

um der Seele, der Psyche einen weiteren Schritt in eine gesunde Struktur zu geben.
Ungleichgewichte werden in Lösung  gebracht, dem Körper werden individuell Möglichkeiten angeboten, wie er wieder in Fluss kommt. Auf der körperlichen Ebene findet eine Umstrukturierung statt. Dadurch, dass der Mensch in ein anderes Bewusstsein kommt, in Bereitschaft ist zu fühlen, ist der Boden für neue Verhaltensweisen gelegt.

Craniosacrale Osteopathie und Trauma

Ganz direkt können Traumata angegangen werden.
Aus Erfahrungen heraus hat sich auch die Kombination einer Aufstellung eines Anliegens (nach der Methode von Prof . Dr. Franz Ruppert) und eine weiterführende, integrierende Sitzung mit  CSO als sehr effektiv erwiesen.
Oder zunächst eine CSO-Sitzung und als Weiterführung oder als Ergänzung das Aufstellen eines Anliegens.
In diesen Fällen bekommt man auch Klarheit in Bezug auf Traumasymbiosen.

Körpersymptome sind oft ganz oder teilweise übernommen von Mutter- oder Vaterseite. Da hilft nur ein Heraustreten aus der Verstrickung, der Vermischung mit Thematiken von Mutter, Vater etc., was durch die Anliegen Arbeit von Franz Ruppert ganz sicher gelingt, so dass ich zu meinem Eigenen komme.

In Offenheit für neue Möglichkeiten, individuell Lösungen und/oder Kombinationen zu finden, bin ich für Sie da.

Aurora  Wolf

Beispiele und Erfahrungen aus meiner Praxis

Beispiel 1:
Das Anliegen wurde besprochen für die CSO-Sitzung. Körperlich wie emotional zeigten sich bei Klient B. mehrere Symptome.  Sie konnten teilweise zugeordnet werden. Der Körper wurde mehr und anders wahrgenommen. Emotional gab es in der Arbeit und auch im Traum in der darauffolgenden Nacht Reaktionen. Eine weitere anschließende Aufstellung mit Anliegen klärte das Thema und ließ die Zuordnung komplett werden. Körperlich, emotional, psychisch war nun von allen Seiten eine „Erneuerung“ möglich.

Beispiel 2:
Das Ergebnis einer Aufstellung mit Anliegen war ein Anteil, der Trauma erlebt hatte. Einiges war noch nicht ganz klar u. komplett.

In einer folgenden CSO-Sitzung kam die Zuordnung ganz eindeutig durch Erinnerungen der Klientin u. den Wahrnehmungen von mir als Therapeutin. Es konnten Fakten benannt werden. Die Bestätigung erfolgte u.a. auch durch die Mutter dieser Person. Die Person kam in sich mit dieser Sitzung  bzgl. des Themas in eine neue Ausrichtung. Das Thema des Anliegen tauchte in der Form nicht mehr auf.